Rampenfieber

Rampenfieber von Sebastian Schnoy

Handys als Störfeind bei Theatervorstellungen

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Seit nunmehr 10 Jahren ist das Handy als täglicher Begleiter unverzichtbar und geworden. Ja, es gibt sogar Leute, die regelrecht süchtig danach sind, ständig “up to date” zu sein. Dies hat nur zum Teil mit der gleichzeitigen Verbindung zum Internet zu tun. Seit Kurzem hat der Benutzer sogar die Möglichkeit, ständig das eine oder andere zu twittern oder auf Facebook die aktuellen Ereignisse festzuhalten. Dies ist jedoch nur mit Handys mit Vertrag möglich. Hier kommt es darauf an, welchen Tarif man wählt, da jeder unterschiedlich viel telefoniert bzw. im Internet surft. Beim Telefonieren kommt es darauf an, wie lange und in welche Netze man telefoniert, beim Surfen betrifft es die Datenmenge, die man herunterlädt.

Gerade deshalb, weil keiner mehr auf das Accessoire “Handy, das günstig ist” verzichten will, werden Handys auch bei Veranstaltungen wie beispielsweise Theatervorstellungen mitunter als große Störfeinde empfunden. Zwar wird schon bei den meisten Kinovorstellungen im Vorfeld darum gebeten, die guten Teile auszuschalten, doch dies funktioniert leider nicht immer. Das ist auch der Grund, warum man bei diversen Theatern mittlerweile schon dezent aber persönlich vom Platzanweiser aufgefordert wird, das Handy auszuschalten, um die Qualität der Aufführung nicht zu beeinträchtigen. Immerhin ist es schlecht möglich, sich als Zuseher in ein Stück hineinzuleben, wenn ständig das Handy des Nachbarn piepst und stört. Aufmerksame Besucher sehen auch das eine oder andere Schild, mit dem dezent darauf hingewiesen wird, zumindest den Klingelton auf lautlos zu stellen, um die anderen nicht zu stören. Es hat sogar schon Fälle gegeben, in denen man die sturen Handybesitzer, welche mit ihrem Handy die Aufführungen permanent gestört haben, aufgefordert hat, ihre Plätze zu verlassen.

Written by admin

February 10th, 2010 at 7:00 pm

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